neue Heizkostenverordnung

Novellierung der Heizkostenverordnung ab 01.01.2009

Nach der Verabschiedung durch das Bundeskabinett am 05.11.2008 hat die novellierte Heizkostenverordnung auch die letzte H√ľrde genommen. Mit Datum 02.12.2008 ist die "Verordnung zur √Ąnderung der Verordnung √ľber Heizkostenabrechnung" am 10.12.2008 im Bundesgesetzblatt ver√∂ffentlicht worden. Somit trat die novellierte Heizkostenverordnung zum 01.01.2009 in Kraft.

 

 

 

Hier sehen Sie kurz die wesentlichen √Ąnderungen im Vergleich zur "alten" Verordnung

 

 

 

§6 Pflicht zur verbrauchsabhängigen Kostenverteilung

Das Ergebnis der Ablesung soll dem Nutzer in der Regel innerhalb eines Monats mitgeteilt werden. Eine gesonderte Mitteilung ist nicht erforderlich, wenn das Ableseergebnis √ľber einen l√§ngeren Zeitraum in den R√§umen des Nutzers gespeichert und von diesem selbst abgerufen werden kann. Einer gesonderten Mitteilung des Warmwasserverbrauchs bedarf es auch dann nicht, wenn in der Nutzeinheit ein Warmwasserz√§hler eingebaut ist. Die Wahl der Abrechnungsma√üst√§be bleibt dem Geb√§udeeigent√ľmer √ľberlassen. Er kann diese aus sachgerechten Gr√ľnden f√ľr k√ľnftige Abrechnungszeitr√§ume durch Erkl√§rung gegen√ľber den Nutzern √§ndern.

 

§7 Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme

In Geb√§uden, die das Anforderungsniveau der W√§rmeschutzverordnung vom 16. August 1994 nicht erf√ľllen, mit einer √Ėl- oder Gasheizung beheizt werden und in denen die freiliegenden Leitungen der W√§rmeverteilung √ľberwiegend ged√§mmt sind, ist von den Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage 70 vom Hundert nach dem erfassten W√§rmeverbrauch der Nutzer zu verteilen. In Geb√§uden, in denen die freiliegenden Leitungen der W√§rmeverteilung √ľberwiegend unged√§mmt sind, kann der W√§rmeverbrauch der Nutzer nach anerkannten Regeln der Technik bestimmt werden.Neben den Mess- und Abrechnungskosten kann der Eigent√ľmer auch die Kosten der Verbrauchsanalyse auf die Mieter umlegen. Die Verbrauchsanalyse sollte insbesondere die Entwicklung der Kosten f√ľr die Heizw√§rme- und Warmwasserversorgung der vergangen drei Jahre wiedergeben.

 

§9 Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser bei verbundenen Anlagen

Die auf die zentrale Warmwasserversorgungsanlage entfallende W√§rmemenge ist mit einem W√§rmez√§hler zu messen. Sollte jedoch der Einbau eines W√§rmez√§hlers einen unzumutbar hohen Aufwand darstellen, kann nach Formel abgerechnet werden. F√ľr den Einbau von W√§rmez√§hlern gilt eine √úbergangsfrist bis zum 31.12.2013!

 

§9a Kostenverteilung in Sonderfällen

Erweiterung der Möglichkeiten zur Schätzung auf Basis des Durchschnittsverbrauchs des Gebäudes oder der Nutzergruppe.

 

§11 Ausnahmen

Die Heizkostenverordnung ist auf Gebäude, die einen Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/m2 pro Jahr (Passivhäuser) aufweisen, nicht anzuwenden.

 

¬ß12 K√ľrzungsrecht, √úbergangsregelungen

Warmwasserkostenverteiler und sonstige Ausstattungen, die nicht mehr den anerkannten Regeln der Technik entsprechen (z. b. Heizkostenverteiler, die vor dem 01.07.1981 montiert wurden) m√ľssen bis zum 31.12.2013 ausgetauscht werden

 

Hier finden Sie den Verordnungstext mit den aktuellen √Ąnderungen

 

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